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Einleitung 05

Probleme ergeben sich bei Silberamalgam aus seiner relativ geringen Kantenfestigkeit und seiner Neigung, unter Belastung zu fließen. Auch bei sorgfältiger Verarbeitung kommt es schon unter normaler Kaubelastung zu einem „creep“, einem Kriechen auf die Zahnoberfläche. In der Folge bricht der so gebildete dünne Amalgamausläufer ab und es kommt zu einem Randeinbruch. Dieser bietet eine ideale Brutstätte für Bakterien, mit der Folge einer (Sekundär-)Karies. Untersuchungen von Masuda u. Fusayama (1970) weisen auf die Notwendigkeit hin, Amalgamfüllungen in den ersten 6 Monaten regelmäßig zu warten, sprich rauhe Kanten abzuschleifen und einen glatten Übergang zwischen Schmelz und Amalgam zu schaffen.