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Endlagerstätte Mundhöhle!?

Es ist noch gar nicht lange her, als in der Universitätklinik Münster bei einem Professor der Psychosomatik vermeintlich amalgamgeschädigte Patienten auf ihre Psychophobie (unbegründete Angst) hinsichtlich Amalgam untersucht werden sollten. Schließlich kann ja nicht sein, was nicht sein darf!
Und der Zahnarzt, der seine Patienten über mögliche Nebenwirkungen aufklärt, gehört möglichst gleich mit weggesperrt!

Prof. Dr. O. Wassermann hat die Ehrlichkeit seiner Aussagen im Kieler Amalgamgutachten 1997: schmerzlich zu spüren bekommen…

„Im Wege einer institutionalisierten Gesundheitsgefährdung breiter Bevölkerungskreise haben Jahre und Jahrzehnte hindurch u. a. Amalgamhersteller, Zahnärzte, einschließlich zahnärztlicher Standesorganisationen (mit Ausnahme der KZV Nordrhein), Krankenkassen(verbände), Medizinischer Dienst der Krankenkassen und Bundesgesundheitsamt in Reih’ und Glied gestanden, wenn es darum ging, den Ruf des Amalgams als "schnell" zu verarbeitendes und daher "billiges" Füllungsmaterial zu verteidigen. Die intern durchaus bekannte und im Schrifttum eindeutig dokumentierte Giftanreicherung im Organismus als Folge von Amalgam und insbesondere die "Giftigkeit der Amalgame bei unrichtiger Verarbeitung" (Haubeil 1957) sind gegenüber der fachunkundigen Öffentlichkeit und vor allem gegenüber den Betroffenen seit den 60er Jahren weitgehend totgeschwiegen, z. T. sogar ausdrücklich abgestritten worden.“

Und auch hier wieder hat sich Prof. Dr. Dr. Staehle in die Reihe anderer Professoren und Befürworter das Amalgams eingereiht:
„Im Ergebnis zeigt sich, daß das „Kieler Amalgam-Gutachten“ wissenschaftllich methodische Mängel aufweist, teilweise widersprüchlich argumentiert und eine ausgewogene Risikoabschätzung des Amalgams unter Berücksichtigung alternativer Dentalmaterialien vermissen läßt“