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Sprengwirkung!?

Bei all´diesen Untersuchungen fehlt mir die Berücksichtgung der Mulielementanalysen! Vor dem Hintergrund der notwendigen und weiter zunehmenden Mobilität der Bevölkerung wird der Patient von unterschiedlichsten Zahnärzt/inn/en versorgt. Dementsprechend finden sich im Schnitt bis zu 10 verschiedene Legierungen in der Mundhöhle wieder! Die Sparlegierung (ohne Berücksichtigung von fehlerhafter Qualität durch Gussfehler) befindet sich auf einem toten Zahn mit silberhaltiger Wurzelfüllung,- darin ein Billig-Stiftaufbau unklarer Legierungszusammensetzung, zementiert mit unklaren Zementen/Klebern. Zusätzliche parapulpäre Schräubchen fixieren eine silberhaltige Aufbaufüllung. Neben dieser Restauration befindet sich eine Amalgamfüllung und jene Krone, für die die Reste des alten Famililenschmuckes mit einbezogen wurden… Eine alte Krone hat sich gerade gelöst und kann wegen der Karies nicht gleich wieder zementiert werden: der Zahnstumpf erhält derweil ein Zinnkäppchen. Da die Kollegin Berufsstress steht, findet sie seit Wochen keine Zeit, sich weiter versorgen zu lassen…
Da kommt für den ganzheitlichen Zahnarzt "richtig Freude" auf.
Erwarten Sie also nicht, dass Patienten besser versorgt sind, als der Therapeut selbst! Hinzu kommt der enorme Druck der kranken Kassen nach billigster Versorgung via Polen, Jugoslawien, Asien. Selbst die Privaten Versicherungskonzerne mischen da jetzt mit,- mich selbst versuchte die DKV einzukaufen,- im Kleingedruckten findet sich dann die Erstellung des Zahnersatzes in Manila wieder!

Zum Foto: Ein großer Teil der alten Amalgamfüllung ist hier weggesprengt worden. Darunter wurde der Korrosionsspalt durch Schwermetalle aufgefüllt.
Die in der Abbindephase ablaufende Expansion des Amalgams hat dem Zahn einen Mikro-Riss verpaßt. Schwermetalle und Bakterien haben den Nerv erkranken lassen. Im Zentrum druchbohrt wurde der Zahn mit formaldehydhaltigen Pasten "gerettet".
Amalgam neben Gold!? Gegen diese Form der evidenzbasierten Medizin kommt man nicht an!